Touchscreens von Fahrkarten- oder Bankautomaten sind nicht hygienisch, mitunter sogar eklig. In Zukunft müssen wir aber statt antippen vielleicht nur noch auf den Bildschirm zeigen: Wissenschaftler vom Department Chemie der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Max-Planck-Institut für Festkörperforschung haben ein neues Material entwickelt, das berührungsfreie Touchscreens ermöglichen soll, sogenannte Touchless-Screens.
Dabei reagiert eine photonische Nanostruktur auf den Schweiß des sich nähernden Fingers mit einer Farbänderung. Das geschieht in wenigen Millisekunden. „Der Grund dafür liegt in der Einlagerung von Wassermolekülen in die Antimon-Phosphat-Schichten, wodurch die Schichten stark aufquellen", erklärt Doktorandin Katalin Szendrei. „Da sich auf diese Weise die Schichtdicke ändert, wechselt auch die Farbe des Sensors, die ähnlich erzeugt wird wie die Farbe etwa eines Schmetterlingsflügels oder in Perlmutt."
Bis Touchless-Screens in unseren Alltag einziehen, wird es allerdings noch dauern. Erst müssen die Forscher das Material wirtschaftlich herstellen können, und sie müssen für seine Verwendung als Display eine Schutzschicht entwickeln, die vor chemischen und mechanischen Einflüssen schützt, aber dennoch Feuchtigkeit passieren lässt. Dafür haben sie aber wohl schon eine Idee, die sie mit einem Kooperationspartner umsetzen wollen
[youtube]LwFMGE88TOI[/youtube]
Quelle :http://de.engadget.com/2015/10/04/max-planck-institut-und-lmu-entwickeln-beruhrungsfreien-touchscr/?ncid=rss_truncated
Dabei reagiert eine photonische Nanostruktur auf den Schweiß des sich nähernden Fingers mit einer Farbänderung. Das geschieht in wenigen Millisekunden. „Der Grund dafür liegt in der Einlagerung von Wassermolekülen in die Antimon-Phosphat-Schichten, wodurch die Schichten stark aufquellen", erklärt Doktorandin Katalin Szendrei. „Da sich auf diese Weise die Schichtdicke ändert, wechselt auch die Farbe des Sensors, die ähnlich erzeugt wird wie die Farbe etwa eines Schmetterlingsflügels oder in Perlmutt."
Bis Touchless-Screens in unseren Alltag einziehen, wird es allerdings noch dauern. Erst müssen die Forscher das Material wirtschaftlich herstellen können, und sie müssen für seine Verwendung als Display eine Schutzschicht entwickeln, die vor chemischen und mechanischen Einflüssen schützt, aber dennoch Feuchtigkeit passieren lässt. Dafür haben sie aber wohl schon eine Idee, die sie mit einem Kooperationspartner umsetzen wollen
[youtube]LwFMGE88TOI[/youtube]
Quelle :http://de.engadget.com/2015/10/04/max-planck-institut-und-lmu-entwickeln-beruhrungsfreien-touchscr/?ncid=rss_truncated